Delta im Quadrat Nr. 97

Aus einem Klick wird Rückenwind. Jetzt als Mitglied unserer Bank für dein Herzensprojekt abstimmen. Mehr auf vrbank.de/heldenawards GESCHICHTEN AUS DEM DELTA MAGAZIN Für Heidelberg, Ludwigshafen & Mannheim DiQ 97 OKTOBER 2026 Www.deltaimquadrat.de

Der Mensch im Mittelpunkt Wir bringen die Wissenschaft voran, damit alle die Gesundheitsversorgung erhalten, die benötigt wird – heute und für künftige Generationen. Wir schaffen eine Welt, in der wir alle mehr Zeit mit den Menschen verbringen können, die wir lieben. Das macht uns zu Roche. www.roche.com

3 Liebe Delta-Leserinnen & Leser, es ist ganz schön was los im Delta! DJ-Grooves sind beim Einkauf auf dem Wochenmarkt zu hören, Kürbisse tragen zu Halloween Gesichter. Jazz erklingt im ehemaligen Hallenbad, die Mondreise kommt auf die Opernbühne, ein Elternabend wird absurd und das Kino queer. Die Maus öffnet Türen und jeder kann mal eine Straßenbahn steuern. Optische Täuschungen spielen den Sinnen einen Streich und viele kleine Klemmbausteine ergeben große Szenerien. Klingt bizarr? Klingt verlockend? Wer genauer wissen will, was sich hinter diesen Infoschnipseln verbirgt, findet alle Antworten in dieser Ausgabe von „Delta im Quadrat“. Dazu gibt unser großes Sonderthema Unternehmen in der Region die Gelegenheit, sich im Rahmen des „Employer Branding“ selbst als Arbeitgeber vorzustellen und dadurch vielleicht sogar das eigene Team vergrößern zu können. Gastronomisch decken wir die gesamte Bandbreite der Backwaren zwischen Sauerteig und feinster französischer Patisserie ab, und ein Kapitel Nachhaltigkeit gibt’s im Sonderthema „Second Hand und Upcycling“ samt Kleidertausch. #frieden, #peace, #мир, سالم # und ָׁשׁלֹום # wünscht das Team von „Delta im Quadrat“! EDITORIAL // 3 IM QUADRAT DE L TA 04 leben im Delta 24 employer Branding 34 Second Hand & Upcycling 38 Bäckerei & Backwaren 40 Kinder, Kinder 44 Gesundes Wissen 46 club- und popkultur 50 Deltadates 60 bühne/theater/klassik 70 Ausstellung/Kunst 74 IMPRESSUM Aus einem Klick wird Rückenwind. Jetzt als Mitglied unserer Bank für dein Herzensprojekt abstimmen. Mehr auf vrbank.de/heldenawards Aus einem Klick wird Rückenwind. Jetzt als Mitglied unserer Bank für dein Herzensprojekt abstimmen. Mehr auf vrbank.de/heldenawards Aus einem Kli wird Rückenw Jetzt als Mitglied unserer Bank für d abstimmen. Mehr auf vrbank.de/held Aus einem Klick wird Rückenwind. Jetzt als Mitglied unserer Bank für dein Herzensprojekt abstimmen. Mehr auf vrbank.de/heldenawards + Halloween Special!

Die, die einfach machen Helden erkennt man nicht immer auf den ersten Blick. Manchmal sind sie mit der Rettungshundestaffel im Einsatz, engagieren sich in der Jugendarbeit oder bringen sich in Vereinen ein. Sie fördern den Zusammenhalt und unterstützen dort, wo Hilfe gebraucht wird. Die meisten von ihnen würden sich selbst vermutlich nie als Helden bezeichnen. Sie machen einfach. Und genau das macht ihren Einsatz so besonders. 4 LEBEN IM DELTA Überall in der Metropolregion Rhein-Neckar engagieren sich Menschen für andere. Ehrenamtlich, neben Beruf und Familie, meist ohne große Aufmerksamkeit. Was sie antreibt, ist selten der Wunsch nach Anerkennung. Es ist die Überzeugung, dass man etwas verändern kann. Denn gesellschaftliches Engagement beginnt oft dort, wo aus einem Gedanken eine Initiative wird. Aus einer Idee ein Projekt. Und wo aus dem Einsatz einzelner Menschen etwas entsteht, das vielen zugutekommt. Die RheinNeckar HeldenAwards machen diese Geschichten sichtbar und überlassen die Entscheidung nicht allein einer Jury. Ab dem 01. Oktober sind die Mitglieder der VR Bank Rhein-Neckar erneut gefragt. Sie stimmen darüber ab, welche Herzensprojekte gefördert werden, und entscheiden damit unmittelbar mit, wo Unterstützung in der Region ankommt. Es ist gelebte Genossenschaft. Jede Stimme kann dazu beitragen, dass neue Angebote entstehen, soziale Initiativen wachsen oder kulturelle Ideen Realität werden. Die Entscheidung darüber, welche Projekte Unterstützung erhalten, liegt dort, wo sie bei einer Genossenschaft hingehört: in den Händen der Gemeinschaft. Wie viel Engagement es in der Metropolregion Rhein-Neckar gibt, zeigte bereits die erste Auflage der RheinNeckar HeldenAwards. Über 100 gemeinnützige Organisationen reichten ihre Projekte ein. 15 Finalisten zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig, kreativ und innovativ Ehrenamt heute sein kann. Die Mitglieder der VR Bank Rhein-Neckar bestimmten anschließend direkt über die Vergabe der Fördergelder. Zusätzlich zu ihrem regulären gesellschaftlichen Engagement stellte die Bank 200.000 Euro für die RheinNeckar HeldenAwards bereit. Doch die Wirkung der Initiative lässt sich nicht allein in Zahlen messen. Förderung ermöglicht Entwicklung. Aufmerksamkeit kann manchmal genauso viel bewirken. Viele Projekte leisten seit Jahren wertvolle Arbeit, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon erfährt. Die RheinNeckar HeldenAwards erzählen die Geschichten von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit investieren, Probleme anpacken und neue Möglichkeiten schaffen. „Die RheinNeckar HeldenAwards sind mehr als nur eine Auszeichnung. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung für all jene, die mit unermüdlichem Einsatz das Leben in unserer Region bereichern“, sagt Dr. Michael Düpmann, Vorsitzender des Vorstands der VR Bank Rhein-Neckar. Vielleicht liegt genau darin ihre eigentliche Bedeutung. Sie zeigen, dass Engagement nicht selbstverständlich ist. Dass Gemeinschaft nicht einfach entsteht. Und dass eine lebenswerte Region von Menschen lebt, die bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Wenn im Oktober erneut das Voting startet, geht es deshalb um Menschen, die etwas bewegen. Um Ideen, die wachsen sollen. Und um die vielleicht schönste Form von Heldentum: einfach zu machen.

5 Abstimmung: RheinNeckar HeldenAwards Do, 01.10. bis Sa, 31.10. Projektübersicht Zwölf Projekte nehmen teil. Die acht Projekte mit den meisten Stimmen erhalten jeweils eine Förderung von 25.000 Euro. Abstimmen können alle Mitglieder der VR Bank Rhein-Neckar eG. Gewinnspiel Unter allen teilnehmenden Mitgliedern werden fünfmal zwei Karten für die Silvestergala im Palazzo inklusive Essen und Getränke verlost. Mehr Informationen auf vrbank.de/heldenawards

6 Mannheim macht Vielfalt sichtbar 77 Veranstaltungen von mehr als 120 Veranstaltenden zeigen, wie vielfältig Mannheim im Herbst wird. Die einander.Aktionstage 2026 laden dazu ein, neue Themen, Menschen und Orte kennenzulernen und andere Perspektiven auf das Zusammenleben in der Stadt zu gewinnen. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Mannheim verbindet. Gesellschaft lebt vom Miteinander“. Alle Angebote entstehen in Kooperation und unterstreichen das, was das Mannheimer Bündnis seit Jahren auszeichnet: Gemeinsam aktiv sein und voneinander lernen. Die Reihe richtet sich an die gesamte Stadtbevölkerung, an junge und ältere Menschen, an Zugezogene und an alle, die Mannheim schon lange ihr Zuhause nennen. Das Programm reicht über die Stadtteile hinweg und schafft Gelegenheiten zum Austausch, Mitreden und Mitmachen. Die einander.Aktionstage sind eine Initiative des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt. Gedruckte Programme liegen an zentralen Stellen im Stadtgebiet aus, unter anderem im Rathaus E 5. Weitere Informationen finden sich im Online-Veranstaltungskalender. (Foto © Lys Y Seng) bis Sa, 24.10., verschiedene Orte in Mannheim, www.einanderaktionstage.de Herbsttage an der Bergstraße Der Oktober bringt die Bergstraße noch einmal in Bewegung. In Heidelberg lädt das Weindorf vom 01. bis 18. Oktober dazu ein, einen Stadtbesuch mit Genuss zu verbinden. Zwischen regionalen Weinen, kulinarischen Angeboten und ausgewählten Musikterminen entsteht mitten in Heidelberg ein herbstlicher Treffpunkt. Am 03. Oktober führt die Herbstwanderung auf den Erlebnispfad „Wein und Stein“. Von 10 bis 18 Uhr warten fünf Stationen in den Weinbergen mit Speisen, Weinen und Ausblicken in die Landschaft. In Lorsch steht am 18. Oktober das Herbstfest im Freilichtlabor Lauresham auf dem Programm. Der Thementag widmet sich Immateriellem Kulturerbe und traditionellem Handwerk. Auf dem Areal gibt es Vorführungen und eine Falknereipräsentation. Zum Monatsende öffnet Schloss Heiligenberg am 31. Oktober den Blick auf die Familie der Prinzen von Battenberg und ihre Rolle zwischen den Großmächten England, Russland, Preußen und Österreich. (Fotos © Stadt Lorsch/Heidelberg Marketing) Do, 01.10. bis Sa, 31.10., verschiedene Orte an der Bergstraße, www.diebergstrasse.de Zurück in die Siebziger Im Oktober 1971 begann Cinema Quadrat als erstes kommunales Kino in Baden-Württemberg und als drittes in Deutschland, besondere Filme auf besondere Weise zu zeigen. Zum 55-jährigen Bestehen führt das Jubiläumsprogramm zurück in die 1970er-Jahre, in eine Zeit nach dem revolutionären Elan der späten Sechziger, geprägt von politischen Konflikten, neuen Lebensentwürfen und gesellschaftlichen Aufbrüchen. Drei Filme öffnen unterschiedliche Blicke auf diesen Zeitgeist. „Deutschland im Herbst“ verdichtet die angespannte RAF-Situation 1977 zu einem subjektiven Kompilationsfilm. „Unter dem Pflaster ist der Strand“ erzählt vom Nachhall der Studentenbewegung und der feministischen Autonomiebewegung. Und „Lina Braake“ verbindet Komödie mit einem frühen Blick auf Verdrängung und Gentrifizierung. Einführungen, ein Vorprogramm mit der Foto-Sounddokumentation „12 Träume von ’77“ und ein Get-together begleiten das Jubiläum. Do, 08.10. bis Sa, 10.10., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, www.cinema-quadrat.de LEBEN IM DELTA

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Straßenbahndiplom auf dem Betriebshof Einmal selbst eine Straßenbahn fahren oder im Simulator einen Bus durch die Metropolregion steuern: Beim Tag der offenen Tür der rnv ist beides möglich. Auf dem Betriebshof in der Möhlstraße können Besucherinnen und Besucher unter fachkundiger Anleitung eine echte Straßenbahn bewegen und das beliebte Straßenbahndiplom erwerben. Als virtuelle Alternative lädt der Straßenbahn-Fahrsimulator „FahrSim“ zu einer Runde durch das rnvVerkehrsgebiet ein. Neu dabei ist in diesem Jahr auch der FahrSim für Busse. Auf dem Programm stehen außerdem Führungen über das Betriebsgelände, historische Fahrzeuge sowie Einblicke in Gleisbau, Instandhaltung und die Geschichte des Nahverkehrs im Museum „Depot 5“. Am Infostand zur Pfalztram erklären Projektbeteiligte, wie die Stadtbahnstrecke in Ludwigshafen in den kommenden Jahren verlängert werden soll. Informationen zu Fahrplänen, Tickets, fips und Karrieremöglichkeiten sowie Gastronomie, Busschule, Kinderzirkus und Hüpfburg runden das Programm ab. Sa, 10.10., 12-18 Uhr, rnv-Betriebshof, Möhlstr. 27, Mannheim, www.rnv-online.de Weinheims Dürreplatz legt auf Samstagvormittag auf dem Dürreplatz: Einkaufskörbe, Marktstände, Kinderwagen, ein Kaffee in der Hand und dazu House-Beats statt bloßer Hintergrundmusik. Mit dem „Weinheimer Wochenmarkt Groove“ bringt die Stadt Weinheim im Oktober an vier aufeinanderfolgenden Samstagen Musik auf den Wochenmarkt. Von 9 bis 13 Uhr legen wechselnde DJs auf, während Familien, Marktbesucherinnen und Marktbesucher einkaufen, essen, trinken und den Vormittag mitten in der Stadt verbringen können. Für den Sound sorgen David Banks und Ruben Rodriguez alias Banks & Rawdriguez, unterstützt von Nachwuchs-DJs der Mannheimer DJ-Schule Vibra. Banks wohnt in Weinheim und ist unter anderem Musikchef von bigFM, Rodriguez ist der jüngeren Generation als Tour-DJ von Apache 207 bekannt. Neben den regionalen Angeboten des Wochenmarkts sorgen die Woinemer Hausbrauerei, WINEheim und weitere lokale Akteure für Snacks und Getränke. Realisiert wird das Format mit Fördermitteln aus dem „Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt“ des Landes Baden-Württemberg. (Foto © Manuela Hall) Sa, 10., 17., 24. und 31.10., 9-13 Uhr, Dürreplatz, Weinheim, www.weinheim.de Adrenalin auf der Ideallinie Der Motor startet, die Boxengasse öffnet sich und noch vor der ersten Kurve wird aus Vorfreude Konzentration. Am Hockenheimring können Rennsportfans zum Saisonende noch einmal selbst auf die Strecke oder den Platz neben einem Profi einnehmen. Bei Race’n’Roll sitzen die Teilnehmenden selbst am Steuer und fahren unter Anleitung in Sportwagen wie Porsche, Lamborghini oder Ferrari über den Ring. Ein Instruktor begleitet die Runden und gibt Hinweise zu Ideallinie, Bremspunkten und Fahrtechnik. Wer die Dynamik lieber aus der Beifahrerperspektive spüren möchte, der steigt derweil ins Renntaxi. Dann übernimmt ein erfahrener Rennfahrer und führt vor, wie Beschleunigung, Kurven und späte Bremspunkte sich auf dem Hockenheimring anfühlen. Vor dem Season Closing stehen noch drei Termine an: Race’n’Roll findet am 13. Oktober und am 09. November statt, die letzten Renntaxis fahren am 28. Oktober. (Foto © Hockenheim-Ring GmbH) Di, 13.10. und Mo, 09.11., Race’n’Roll; Mi, 28.10., Renntaxi, Hockenheimring, www.hockenheimring.de 8 LEBEN IM DELTA

Heimat ohne Idyll Im Kino ist Heimat selten unschuldig. Häuser, Landschaften, Dialekte und Erinnerungen erzählen häufig von Zugehörigkeit, Verlust und Ausschluss. Das 40. Mannheimer Filmsymposium nimmt vom 16. bis 18. Oktober im Cinema Quadrat genau das zum Anlass, einen Begriff, der im deutschen Film besonders aufgeladen ist, aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten. Unter dem Titel „Filmische Blicke auf Heimat – Erfunden, verloren, wiederentdeckt“ verbindet die Jubiläumsausgabe fünf Filmvorführungen mit sieben Vorträgen, Diskussionsrunden, Empfängen und einer Feier zum 40. Symposium. Seit 1986 widmet sich Cinema Quadrat mit dieser Reihe bereits den unterschiedlichsten filmkundlichen Themen. Dieses Mal geht es um Heimatfilm, Gegenbilder und neue Perspektiven. Gezeigt werden unter anderem „Shahid“ von Narges Kalhor, „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke, „In die Sonne schauen“, Edgar Reitz’ „Heimat“ und „Jagdszenen aus Niederbayern“. Zwei Regiegespräche bringen filmische Praxis und Publikum überdies direkt miteinander ins Gespräch. Fr, 16.10. bis So, 18.10., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, www.cinema-quadrat.de/symposium Aktiv älter werden in Mannheim Wie lässt sich der Alltag im Alter aktiv, selbstbestimmt und vernetzt gestalten? Antworten darauf gibt der Aktionstag „Aktiv älter werden in Mannheim“ am 17. Oktober in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1. Von 11 bis 14 Uhr erhalten Seniorinnen und Senioren, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte einen Überblick über Unterstützungs-, Bildungs- und Freizeitangebote in Mannheim. Organisationen und Initiativen stellen sich vor, beantworten Fragen und zeigen, wo Hilfe, Austausch und neue Impulse zu finden sind. Zur Begrüßung spielen Mitglieder des Seniorenorchesters Mannheim, um 12 Uhr folgen moderierte Kurzvorstellungen der teilnehmenden Institutionen. Um 13.30 Uhr lädt Konrad Reiter vom Mannheimer Seniorenrat zu einem sportlichen Mitmachangebot ein. Getränke, Snacks und Sitzmöglichkeiten stehen bereit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sa, 17.10., 11-14 Uhr, Zentralbibliothek im Stadthaus N 1, Mannheim, www.mannheim.de/stadtbibliothek

10 Probieren ausdrücklich erwünscht Bei Chez André steht der Oktober im Zeichen feiner Spezialitäten. Beim „Herbstgenuss“ können Besucherinnen und Besucher das Sortiment entdecken, neue Produkte kennenlernen und sich durch unterschiedliche Kreationen probieren. Mehrere Hersteller stellen ihre Produkte persönlich vor. Jochen Cooks For You aus Mannheim bringt Kreationen mit heimischen Kräutern sowie Salz-, Senf- und Essigvariationen mit. TELLERGOLD präsentiert handveredeltes Flor de Sal aus Portugal, FUEL CLUB aus Niederkirchen bei Deidesheim seine handgemachten Drip Dips. Für französische Akzente sorgen Les Délisoeurs aus Homburg-Beeden mit Pâtés und herzhaften Crèmes. Ausgeschenkt wird außerdem der hauseigene Sekt MANNHEIM GOLD, dazu kommen Amaretti und Haselnussgebäck aus dem Piemont. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Sa, 17.10., 12-18 Uhr, Chez André Gaumenkitzel, O 3, 9-12, Mannheim, www.gaumenkitzel-mannheim.de Neun Tage queeres Kino Karlsruhe hat im Herbst wieder ein eigenes Festival für queeres Kino. PRIDE PICTURES zeigt in seiner 33. Ausgabe Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die von Liebe, Herkunft, Körpern, Familien, Erinnerung und politischem Alltag erzählen. Das Publikum darf sich dabei auf 16 Spielfilme, drei Dokumentationen, einen langen Animationsfilm und 22 Kurzfilme in drei Kurzfilmprogrammen freuen. Dazu kommen Gespräche und Begleitformate, die Themen aus den Filmen aufnehmen und weiterführen. Auch wird zum bereits dritten Mal der PRIDE PICTURES PRISM vergeben, der City of Media Arts Queer Short Film Award für den besten queeren Kurzfilm. Damit bleibt das Festival ein geschützt Ort für Entdeckungen abseits eingespielter Sehgewohnheiten und für Austausch über Filme, die persönliche Geschichten ebenso ernst nehmen wie gesellschaftliche Fragen. Sa, 17.10. bis So, 25.10., Kinemathek Karlsruhe und Filmtheater Schauburg, www.pridepictures.de Selbsthilfetag zum Thema „nicht sichtbare Erkrankungen“ Nicht alles, was Menschen belastet, sieht man auf den ersten Blick. ADHS, Depression, Sozialphobie, Glutenunverträglichkeit und viele andere Beeinträchtigungen können das Leben stark beeinflussen. Beim Selbsthilfetag in der Mannheimer Abendakademie wird das Nicht-Sichtbare sichtbar gemacht, Vorurteile werden hinterfragt und Betroffenen Raum gegeben, ihre Erfahrungen zu teilen. Dr. Christine Emmer, Psychologin und Postdoktorandin an der Universität Mannheim, beleuchtet die Bedeutung von Diskriminierung und psychosozialen Schutzfaktoren für Gesundheit und Wohlbefinden. Eine Fotogalerie gibt Einblicke in persönliche Geschichten, an Infoständen besteht die Möglichkeit, mit engagierten Menschen aus Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen. Ein besonderes Erlebnis bieten die MOODSUITS®, die dazu einladen, seelische Erkrankungen auf eindrückliche Weise nachzuempfinden. Der Eintritt ist frei. Di, 20.10., 16-19 Uhr, Mannheimer Abendakademie, U 1, 16-19, www.gesundheitstreffpunkt-mannheim.de/selbsthilfetag-mannheim LEBEN IM DELTA

„Das hätte ich jetzt weggeschmissen“ Schätzen, staunen, mitbieten: Beim Mannheimer Leihamt wird es im Herbst gleich zweimal interessant. Beim Schätzertag am 20. Oktober können Besucherinnen und Besucher ihre persönlichen Schätze fachkundig begutachten lassen, bevor am 10. November bei der großen Versteigerung wieder zahlreiche Fundstücke unter den Hammer kommen. Geschäftsführer Anton Meinzer verrät, was die beiden Termine besonders macht und warum sich ein Besuch im Leihamt lohnt. Delta im Quadrat, Tim Fischer: Am 20. Oktober steht beim Leihamt wieder der Schätzertag an. Was erwartet die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag? Anton Meinzer: Wir erhalten regelmäßig Anfragen nach Schätzungen. Würden wir diese Dienstleistung im täglichen Geschäft anbieten, hätten wir vermutlich rund 100 Anfragen pro Tag und könnten unserem eigentlichen Auftrag, Menschen in schwierigen Liquiditätssituationen zu unterstützen, nicht mehr in vollem Umfang nachkommen. Dennoch möchten wir unseren Kundinnen und Kunden diese Möglichkeit nicht verwehren und bieten deshalb unseren Schätzertag an. Die Schätzung ist unverbindlich und kostenlos. Mitgebracht werden können Schmuck, Uhren und Taschenuhren, Münzen, Zahngold oder beschädigter Schmuck. Unsere Experten geben eine realistische Einschätzung des aktuellen Wertes. DiQ: Gibt es Gegenstände, deren Wert anders ausfällt, als die Besitzerinnen und Besitzer vermuten? AM: Besonders bei Goldschmuck oder Zahngold erleben wir immer wieder Überraschungen. Durch den aktuell hohen Goldpreis können selbst kleinere Mengen schnell einen beachtlichen Wert erreichen. Auch bei Münzen gibt es interessante Funde. In Münzalben befinden sich häufig klassische Urlaubsmitbringsel, dazwischen findet sich aber nicht selten die eine oder andere Gold- oder Silbermünze. Besonders spannend finde ich Situationen, in denen Kundinnen und Kunden bereits selbst aussortiert haben und davon ausgehen, dass bestimmte Gegenstände keinen Wert besitzen. Bei der Prüfung stellt sich dann heraus, dass sich darunter doch das eine oder andere wertvolle Stück befindet. Nicht selten hören wir anschließend den Satz: „Das hätte ich jetzt weggeschmissen.“ DiQ: Am 10. November folgt die große Versteigerung. Was kommt typischerweise unter den Hammer? AM: Typischerweise kommt bei unseren Versteigerungen eine große Bandbreite an Gegenständen unter den Hammer. Dazu gehören Schmuck, Handtaschen, Porzellan, Uhren oder Märklin-Eisenbahnen. Darüber hinaus gibt es immer wieder kuriose Stücke, etwa einen Bierdeckel mit einer vermeintlichen Unterschrift von Elvis Presley aus der Zeit, als er als Soldat in Deutschland stationiert war. DiQ: Wie können Interessierte teilnehmen? AM: Etwa 10 Tage vor der Versteigerung wird über unsere Website der Onlinekatalog veröffentlicht. Dort findet sich auch der Link zur Auktionsplattform Lottissimo.com. Wer mitbieten möchte, muss sich dort registrieren. Wer zunächst nur zuschauen und sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann dies ohne Anmeldung tun. Am 10. November holen wir die regulär online stattfindende Auktion außerdem zurück ins Leihamt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, persönlich vorbeizukommen und vor Ort mitzubieten. DiQ: Was wünschen Sie sich, dass Menschen nach einem Schätzertag oder einer Auktion über das Leihamt denken? AM: Ich kann jedem nur empfehlen, einfach einmal bei uns vorbeizukommen. Viele Menschen wissen gar nicht genau, welche Aufgaben und Möglichkeiten das Leihamt bietet, und sind bei einem Besuch anschließend positiv überrascht. Neben der klassischen Beleihung und dem Ankauf bieten wir ein breites Spektrum an Leistungen und verfügen über umfangreiches Expertenwissen. Auch unsere Eingangshalle ist meiner Meinung nach immer einen Besuch wert. Vorbesichtigung 09.11., 13-16 Uhr, Versteigerung 10.11., ab 10 Uhr, Das Leihamt, D 4, 9-10, Mannheim, www.das-leihamt.de 11

12 LEBEN IM DELTA USA zwischen Demokratie und Autokratie 250 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung stehen die USA vor tiefen politischen Verschiebungen. Beim Hambacher Gespräch „Die gespaltene Macht. Die USA zwischen Demokratie und Autokratie“ geht es um die Frage, wie stark sich das politische System unter Präsident Trump verändert hat. Innen-, außen- und handelspolitisch bestimmt das Präsidentenamt die Agenda. Demokratische Normen, gewachsene Bündnisse und die regelbasierte Ordnung stehen unter Druck. Kurz vor den Midterm-Wahlen am 03. November diskutiert das Hambacher Schloss, wie belastbar die Checks and Balances noch sind und ob Wahlen, Proteste oder ökonomische Interessen präsidiale Macht begrenzen können. Zugeschaltet ist Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in Washington und ausgezeichnet mit dem Werner-Holzer-Preis für Auslandsberichterstattung. Außerdem spricht Philipp Gassert, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim und Experte für transatlantische Geschichte und US-Außenpolitik. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Mi, 21.10., 19 Uhr, Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße, www.hambacher-schloss.de Acht Hochschulen, ein Forschungstag Am 22. Oktober wird die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen zum Treffpunkt für angewandte Forschung in Rheinland-Pfalz. Beim landesweiten HAW-Forschungstag kommen Vertreterinnen und Vertreter von acht Hochschulen zusammen. Gastgeberin ist die HWG LU. Unter dem Motto „Zukunft ist WIR“ stehen Austausch, Vernetzung und der wissenschaftliche Nachwuchs im Mittelpunkt. Studierende stellen Projekte in kurzen Pitches vor, bevor eine Posterausstellung weitere Einblicke gibt. Promovierende präsentieren Forschung aus Life Science, Informatik, Wirtschaft, nachhaltiger Technik sowie Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Außerdem berichten ehemalige HAW-Promovierende in einer Podiumsdiskussion von ihren Karrierewegen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ geht es um Promotion, Beratung und Verbundprojekte. So macht der Forschungstag sichtbar, was angewandte Wissenschaft in Rheinland-Pfalz bewegt. (Fotos © HWG LU) Do, 22.10., Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, www.hwg-lu.de Wie groß ist der Rückhalt? Der tödliche Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin war der bisher traurige Höhepunkt von Anfeindungen und Hass gegen queere Menschen. Pöbeleien und Übergriffe am Rande fast jeder Pride-Veranstaltung gelten bereits als Normalität. Wie so oft in der Geschichte merken es Minderheiten einer Gesellschaft zuerst, wenn etwas zunehmend in Schieflage gerät und damit auch Werte wie Demokratie und Freiheit gefährdet sind. Mannheim gilt als vielfältige, bunte und tolerante Stadt. Doch verändern sich auch hier die Realitäten? Wie geschützt oder gefährdet leben queere Menschen in der Quadratestadt? Wie geschlossen steht die Stadtgesellschaft hinter der queeren Community? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion in der Mannheimer Abendakademie. Der Eintritt ist frei. Do, 22.10., 18-19.30 Uhr, Mannheimer Abendakademie, U 1, 16-19, www.abendakademie-mannheim.de

13 Gesundheit besser vernetzen Wie lässt sich Gesundheitsversorgung organisieren, sodass Patientinnen und Patienten weniger zwischen Zuständigkeiten verloren gehen? Genau dieser Frage widmen sich die Gesundheitsökonomischen Gespräche am 23. Oktober an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Unter dem Titel „Zukunft der Gesundheitsversorgung – regional statt sektoral“ geht es um Konzepte, die einzelne Bereiche überwinden und regionale Strukturen stärker verbinden sollen. Fachvorträge stellen Ansätze für vernetzte Versorgung und ein landesweites Datenökosystem vor. Außerdem wird beleuchtet, wie Entscheidungen im Gesundheitswesen zwischen Eigeninteressen und Versorgungsverpflichtung entstehen. Praktikerinnen und Praktiker geben Einblicke in Projekte und zeigen, was funktioniert und wo Hürden bleiben. Die kostenfreie Tagung richtet sich an Fach- und Führungskräfte der Gesundheits- und Pflegebranche, Studierende und Politik. (Foto © Colourbox.de) Fr, 23.10., Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, www.hwg-lu.de

14 Schifferstadt begrüßt die Kleinsten Über 200 Kinder sind zwischen Juni 2025 und August 2026 in Schifferstadt geboren worden. Beim Babyempfang der Stadtverwaltung sind ihre Familien und erstmals auch werdende Eltern eingeladen, Angebote rund um den Start ins Familienleben kennenzulernen. Rund 20 Ausstellerinnen und Aussteller stehen in der Kindertagesstätte Entdeckungskiste bereit, darunter Stadtbücherei, Familienpaten Rhein-Pfalz-Kreis, Musikschule, Kindertagesstätten sowie Trage- und Stillberatung. Wer die postalische Einladung der Stadt mitbringt und am Stand der Stadtverwaltung vorzeigt, erhält außerdem ein kleines Geschenk für den Nachwuchs. Bürgermeisterin Ilona Volk nennt den Babyempfang eine große Bereicherung, auch wenn im Moment kein akuter Bedarf bestehe. Informationen und Kontakte könnten später helfen, wenn Fragen aufkommen. Seit 2018 findet der Empfang jedes Jahr in einer anderen Kindertagesstätte statt. Fr, 23.10., 16 Uhr, Kindertagesstätte Entdeckungskiste, Waldspitzweg 10 a, Schifferstadt Trends, Genuss und Mitmachmomente Ende Oktober wird das Messegelände Karlsruhe wieder zum Treffpunkt für Alltag, Einkauf und Erlebnis. Die offerta setzt 2026 auf Themen rund um Trends, Genuss, Mode, Bewegung und neue Ideen für zu Hause. Thementage, Bühnenprogramme, Foren und Mitmachaktionen verheißen einen interessanten Besuch für verschiedene Generationen. Ein Schwerpunkt ist erneut die „Signature Hall“ in der dm-arena, die mit Lichtakzenten und interaktiven Erlebnisflächen einen bleibenden Eindruck hinterlässt. In allen vier Messehallen gibt es jeweils eine Bühne oder ein Forum mit passendem Programm. Ausstellende greifen aktuelle Themen auf und präsentieren Produkte und Dienstleistungen. Zusätzliche Impulse geben die Sonderthementage. Zum Auftakt zeigt die kreativ karlsruhe am 24. und 25. Oktober Ideen und Inspirationen im Umlaufbereich vor den Hallen. Am 27. Oktober dreht sich beim Seniorentag alles um Fitness und Gesundheit im Alter. Und ab dem 29. Oktober feiert die FiSpo ihre Premiere auf der offerta. Sa, 24.10. bis So, 01.11., Messe Karlsruhe, Messeallee 1, Rheinstetten, www.offerta.de Misstrauen auf dem Prüfstand Wer zynisch auf die Welt blickt, der hält sich oft für besonders realistisch. Nachrichten über Krisen, Korruption und Ausbeutung scheinen diese Haltung täglich zu bestätigen. Doch macht Misstrauen wirklich klüger, kompetenter oder erfolgreicher? Beim nächsten „WISSENsdurst“ der Universität Mannheim geht die Sozialpsychologin Prof. Dr. Olga Stavrova genau dieser Frage nach. In der Arbeiterkneipe des Technoseums spricht sie über Zynismus, negative Weltbilder und die Folgen für Alltag, Beziehungen und Gesundheit. Nach einem kurzen Einführungsvortrag öffnet sich das Bargespräch für Fragen aus dem Publikum. Dabei geht es auch darum, warum zynische Menschen in der Forschung häufig schlechter abschneiden, als es ihr abgeklärtes Selbstbild vermuten lässt, und wie sich dauerndes Misstrauen auf soziales und körperliches Wohlbefinden auswirken kann. Di, 10.11., 18-19 Uhr, TECHNOSEUM, Museumsstr. 1, Mannheim, www.technoseum.de LEBEN IM DELTA

15 100jahregbg.de Bei der GBG-Gruppe lernen wir miteinander.

„Einen solchen Auftakt hat es bislang noch nicht gegeben“ 2028 wird Neustadt an der Weinstraße für 193 Tage zum Schauplatz der Landesgartenschau. Bereits ein Jahr zuvor stimmt das „Vorblühen“ auf der historischen Dr. Welsch-Terrasse auf die Landesgartenschau ein. Im Gespräch mit Natascha Zahn gibt Veranstaltungsleiterin Rebecca SiemoneitBarum einen Ausblick auf zwei besondere Veranstaltungsjahre. Delta im Quadrat, Natascha Zahn: Bevor 2028 die eigentliche Landesgartenschau beginnt, startet bereits 2027 das „Vorblühen“. Was verbirgt sich dahinter? Rebecca Siemoneit-Barum: Das „Vorblühen“ ist der emotionale Auftakt für das, was unsere Gäste 2028 erwartet. Nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Sanierung verbinden sich vom 15. April bis zum 17. Oktober 2027 auf der historischen Dr. Welsch-Terrasse Musik, Kulinarik, Kultur und mediterranes Flair zu einem besonderen Erlebnis. Wir setzen dabei auf abwechslungsreiche Themenwochen mit wechselnden kulturellen Schwerpunkten, die zu einer Reise durch Länder und Lebenswelten der Pfalz einladen. Von Donnerstag bis Samstag wird die Anlage jede Woche zur Open-Air-Bühne für regionale Bands, an den Wochenenden ergänzen Matineen mit Klassik, Jazz, Swing und Chanson das Programm. Zum Saisonabschluss erwartet die Gäste ein ereignisreicher Herbst mit Chorfestival, Keltenfest und einem Lichterfest als stimmungsvollem Abschluss. Einen solchen Auftakt bereits ein Jahr vor der eigentlichen Eröffnung hat es bei einer Landesgartenschau bislang noch nicht gegeben. DiQ: Wie wird sich das Gelände bis zur eigentlichen Landesgartenschau LEBEN IM DELTA 16 2028 verändern? RSB: Im Osten von Neustadt entsteht auf einer ehemaligen Industriefläche zwischen Speyerbach und Rehbach ein völlig neuer Landschaftspark. Dazu gehören 4,8 Kilometer Rad- und Fußwege, eine vielseitige Sportlandschaft, attraktive Aufenthaltsorte direkt am Wasser und ein Panoramaberg mit 360-Grad-Ausblick über die Region. Die Landesgartenschau ist also weit mehr als eine temporäre Veranstaltung. Hier wächst ein dauerhaftes grünes Stadtquartier, das den Menschen in Neustadt auch weit über die Veranstaltungstage hinaus erhalten bleibt. DiQ: Was sind die größten kulturellen Programmhöhepunkte der Landesgartenschau 2028? RSB: Mit den „Palatina Summer Nights“ entsteht die größte Open-AirVeranstaltungsreihe in ganz Rheinland-Pfalz. Geplant ist ein breites Bühnenprogramm mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern, hochwertigen Tribute-Shows, spannenden Newcomern und internationalen Produktionen. Musikalisch reicht die Bandbreite von Pop, Rock und Jazz über Weltmusik und Schlager bis zu großen Sinfonieorchestern, dazu kommen bekannte Comedy-Acts. Wichtig ist uns aber: Das Programm ist nicht nur auf die Abendstunden ausgerichtet. Es wird auch Kinderkonzerte, Familienangebote, Matineen und thematisch gestaltete Erlebniswochen geben. Unser Anspruch ist, dass jeder Besuch neue Eindrücke bietet, unabhängig vom Alter oder den persönlichen Interessen. DiQ: Neustadt liegt im Herzen einer der bekanntesten Weinregionen Deutschlands. Wie findet sich das Thema Wein im Programm wieder? RSB: Als kulturelles Aushängeschild der Pfalz spielt der Wein natürlich eine zentrale Rolle. Im Herzen des Parks entsteht zwischen Vinothek und Hauptgastronomie eine eigene Open-Air-Bühne für die Veranstaltungsreihe „Terra Vinum“. Dort laden Winzerinnen und Winzer gemeinsam mit musikalischen Beiträgen und kulinarischen Spezialitäten Woche für Woche zu einer genussvollen Entdeckungsreise durch die regionale und internationale Weinkultur ein. DiQ: Wann beginnt der Kartenvorverkauf? RSB: Der Vorverkauf startet am 04. Oktober 2026 im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes auf dem Marktplatz in Neustadt an der Weinstraße. Erhältlich sind Dauerkarten für das „Vorblühen“ sowie Kombitickets für beide Veranstaltungsjahre. Musik, Talkformate, Informationen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geben an diesem Tag bereits einen ersten Vorgeschmack auf das, was 2027 und 2028 auf die Besucherinnen und Besucher wartet. Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße, lgs.neustadt.eu

Ein Stück Eberbacher Cafégeschichte Seit 1886 gehört das Café Viktoria zu Eberbach. Über Generationen hinweg wurde es zu einer festen Adresse für Einheimische und Gäste der Stauferstadt am Neckar. Besonders eng mit dem Haus verbunden ist die „Viktoria von Eberbach Torte“. Ihre Geschichte führt tief in eine Eberbacher Überlieferung: Demnach soll die spätere britische Königin Victoria beinahe in Eberbach zur Welt gekommen sein, weil ihre Mutter, die Herzogin von Kent, sich bis kurz vor der Geburt im Thalheimschen Haus aufhielt. Konditormeister Heinrich Strohauer griff diese Geschichte für eine eigene Tortenkreation auf. Inspiriert von einem Orangen-Dessert bei einem royalen Empfang im Grand Hotel in Stockholm, entwickelte er die Spezialität weiter. Das Patent wurde 1961 angemeldet, 1962 kam die Torte auf den Markt. Später schickte Strohauer sogar ein Exemplar an Queen Elizabeth II. in den Buckingham Palace und erhielt ein Dankesschreiben. Bis heute stehen Café und Torte für ein Stück Eberbacher Tradition. Café Viktoria, Friedrichstr. 5-9, Eberbach, www.cafe-viktoria.de Technik oder Büro? Egal, ob Du im technischen oder im kaufmännischen Bereich durchstarten möchtest, bei den Pfalzwerken findest Du die Ausbildung, die zu Dir passt. Komm vorbei und lerne uns sowie Deine Möglichkeiten kennen! pfalzwerke.de/ausbildung Tag der Ausbildung 10.Oktober 2026 | 10–15 Uhr Voltastraße 3 in Maxdorf

18 LEBEN IM DELTA WSB stellt sich breiter auf Internationale Steuerfragen gehören für viele Unternehmen längst zum Alltag. Geschäftsmodelle werden digitaler, Märkte reichen über Ländergrenzen hinweg, Nachfolgen, Transaktionen und Compliance-Themen betreffen häufig mehr als einen Standort. WSB Wolf Beckerbauer Hummel & Partner reagiert auf diese Entwicklung mit einer stärkeren internationalen Ausrichtung und einem weiter ausgebauten Netzwerk. Über die Mitgliedschaft im global agierenden GGI-Netzwerk sowie die Zusammenarbeit mit überörtlich tätigen wirtschaftsrechtlichen Kanzleien begleitet WSB Mandanten auch bei grenzüberschreitenden Fragestellungen. Gleichzeitig entwickelt sich die Kanzlei strukturell weiter. Der Standort Berlin wurde ausgebaut und soll neue Impulse aus einem wirtschaftlich und technologisch stark vernetzten Umfeld aufnehmen. Parallel rücken jüngere, zugleich erfahrene Partner in die Führungsebene auf. Sie bringen neue Perspektiven ein, während langjährige Partnerinnen, Partner und Mitarbeitende ihre Erfahrung weitergeben. Dadurch ist die Kanzlei fachlich und organisatorisch für kommende Aufgaben bestens aufstellt. WSB Wolf Beckerbauer Hummel & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, Kurfürsten-Anlage 59, Heidelberg, www.wsb-berater.com Craft-Bier im Hofgut Regenjacken statt Spätsommerabend, Probierglas statt Maßkrug: Das erste Hofgut MAG(B)IER CraftBier-Festival in Lampertheim ließ sich auch vom wechselhaften Wetter nicht ausbremsen. Auf dem Hofgut Christiane Hartmann entstand eine Atmosphäre, die gut zum Konzept passte: regional, nahbar und ohne großes Festivalgetöse. Veranstalter Biedensand Braubeuter und sieben weitere Brauereien präsentierten ihre Biere in Probiergrößen von 0,1 bis 0,3 Litern. So konnten sich die Gäste unkompliziert durch unterschiedliche Stile testen, vergleichen und Neues entdecken. Besonders gut kam der direkte Austausch mit den Brauern an, die Fragen beantworteten und Einblicke in ihre Arbeit gaben. Live-Musik von Slightly Different und Food-Trucks rundeten das Wochenende ab. Am Ende stand ein Festival, das gezeigt hat, wie gut handwerkliche Braukunst, Hofgut-Flair und persönliche Gespräche zusammenpassen. Eine Folgeveranstaltung scheint nach diesem Auftakt durchaus denkbar. Biedensand Braubeuter, www.biedensand-braubeuter.de Kräuterduft aus zwölf Ländern Eine Woche lang standen in der Thermen & Badewelt Sinsheim Kräuter, Rituale und internationale Saunakultur im Mittelpunkt. Beim „Herbarium – Natur & Kräuter Festival“ brachten Gastaufgießerinnen, Gastaufgießer und WellbeingExperten aus zwölf Ländern ihre Traditionen im September nach Sinsheim. Auf dem Programm standen nordische Pirts-Rituale mit Kräutern und Birkenzweigen, Banja-Zeremonien mit Wenik, Blütenaufgüsse, Räucherrituale und Klangzeremonien. Mit Lennart Kloß war auch der frisch gekürte Deutsche Aufgussmeister 2026 vor Ort. Ein besonderer Anziehungspunkt kam aus Finnland: Im Sauna Truck am Paradise Beach konnten Gäste in Badebekleidung schwitzen und finnische Saunakultur niedrigschwellig erleben. Dazu kamen Eisbaden, die Klanginstallation „Soundtree“, Yoga, Pilates, Aqua-Anwendungen, Entspannungsreisen und Workshops, bei denen eigene Peelings, Kräuteröle und Kräutertöpfe entstanden. Thermen & Badewelt Sinsheim, www.badewelt-sinsheim.de

19 Unicake hat endlich sein Café Monatelang klebten Zettel im Schaufenster, auf Instagram gab es immer wieder Einblicke in die Baustelle – und dann war es so weit: Am 07. August hat Unicake sein erstes Café eröffnet. Mannheim zeigte, dass es warten konnte, aber nicht wollte. Die Schlange zog sich fast bis zum nächsten Quadrat, die erste Person stand schon ab 11.20 Uhr vor der Tür. Bekannt ist die Marke vor allem aus dem Netz. Seit 2022 verschicken Luisa Gallardo Leon und Maximilian Brechtel handgemachte Kuchen, Brownies und Cookies in ganz Deutschland und Österreich. Auf Social Media folgen ihnen mehr als 450.000 Menschen. Jetzt gibt es das Ganze auch zum Reinsetzen statt nur zum Verschicken. „Ich war schon wirklich aufgeregt“, erzählt Luisa. „Man erreicht zwar superviele Menschen auf Social Media, aber man hat doch immer Angst, dass gar nicht so viele kommen.“ Unbegründet, wie sich zeigte. Am Ende musste sogar ihr Mann Max ranklotzen, um mit dem dreckigen Geschirr hinterherzukommen. Eigentlich wollte Luisa nie ein eigenes Café. Die Fans haben sie trotzdem überredet: kein Hype, sondern ein Café, das in Mannheim bleibt. Unicake Café, M 4, 4, Mannheim, www.uni-cake.de Die Liebe schmeckt im Detail Eiskrem | Kaffee | Kuchen | Schokolade Altstadt: Hauptstrasse 90 | Campbell: Adelheid-Straße 3 www.schmelzpunkt-heidelberg.de fin Feinkost in der Kleinen Plöck Seit September hat die Heidelberger Altstadt ein neues Ziel für alle, die hochwertige Feinkost und eine entspannte Mittagspause schätzen. In der Kleinen Plöck, Ecke Sofienstraße 6-10, hat mit „fin Feinkost“ ein Geschäft eröffnet, das Einkauf und Mittagstisch unter einem Dach vereint. Die Idee dahinter ist bewusst unkompliziert: fin ist ein Ort für den Tag, zum Entdecken, Einkaufen und Genießen, ebenso wie für eine ruhige Pause zwischendurch. Im Sortiment findet sich eine handverlesene Auswahl an Feinkost, viele Produkte stammen aus Südeuropa. Ausgewählt wird nicht nach Menge, sondern nach Überzeugung: Jedes Produkt soll einen Grund haben, dort zu stehen. Auch kulinarisch folgt das Team diesem Anspruch. Der Mittagstisch bietet Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre eine kleine Auszeit vom Alltag in der Altstadt zu nehmen. Am Wochenende ergänzen Austern und Champagner das Angebot. So wird fin Feinkost zur neuen Adresse für besondere Lebensmittel, gutes Essen und genussvolle Pausen. fin Feinkost, Kleine Plöck/Ecke Sofienstraße 6-10, Heidelberg, www.fin-heidelberg.de

„Alles hat ein fast heiliges Gewicht“ Blumen für den schönsten Tag im Leben, aber auch für den schwersten: Pauline Javor kennt beide Seiten ihres Berufs. Die gelernte Floristin aus Limburgerhof hat sich auf Trauerfloristik spezialisiert und arbeitet freiberuflich im Delta und weit darüber hinaus. Im Interview mit „Delta im Quadrat“ spricht sie darüber, wie sie zu diesem besonderen Beruf gefunden hat, was Blumen in der Trauer bewirken können und warum ihr die Nähe zu den Menschen so wichtig ist. Delta im Quadrat, Natascha Zahn: Du bist mit Blumen aufgewachsen, deine Mutter hat einen eigenen Laden. War die Floristik immer klar für dich? Pauline Javor: Mein Weg in die Floristik war alles andere als geradlinig. Als Kind sah ich vor allem die harte Arbeit meiner Mutter, den Großmarkt im Morgengrauen, die schlaflosen Nächte vor Events. Ihre Leidenschaft verstand ich damals nicht. Meine Ausbildung bei ihr war zunächst reine Pragmatik, weil ich jung Mutter wurde. Auf der Suche nach kreativer Freiheit ging ich in die freie Kunst und landete schließlich im Büro. Das war ein Fehler: Die starre Arbeit am PC tat mir physisch und psychisch nicht gut. Ich brauchte Bewegung und echtes Handwerk. Zurück im Familienbetrieb stellte ich fest, dass sich die Floristik neu erfunden hat. Sie ist heute frei, bricht Regeln und feiert den Stilbruch. Genau diese kreative Freiheit habe ich immer gesucht. Eine lange Reise der Selbsterkenntnis, die sich gelohnt hat. DiQ: Warum hast du dich für die Selbstständigkeit als Freelancerin entschieden statt für einen festen Laden oder eine Anstellung? PJ: Seit einem Jahr pflege ich meine demente Schwiegermutter. Feste Ladenöffnungszeiten lassen sich damit nicht vereinbaren. Als reine Auftragsfloristin habe ich die perfekte Balance gefunden: Ich arbeite flexibel von zu Hause aus LEBEN IM DELTA und teile mir meine Zeit genau so ein, wie das Leben und meine Familie es gerade verlangen. Das ermöglicht mir, ohne Druck genau die kreative Energie in meine Werkstücke zu stecken, die sie verdienen. DiQ: Du machst Trauerfloristik und Floral Design für Feiern. Wie kam es dazu, dass du dich gerade auf den Bereich Trauer spezialisiert hast? PJ: Ich bin neben dem Friedhof aufgewachsen. Der Tod war an unserem Küchentisch ganz normal. Meine erste Leiche sah ich mit sechs Jahren, als ich meine Mutter beim Ausschmücken eines Sargs in der Leichenhalle begleitete. Es war nicht erschreckend, sondern zutiefst friedvoll, auch wenn man sofort spürt, dass das Leben den Körper verlassen hat. Auch den Abschied von meinem Großvater durften wir zu Hause als Familie ganz nah und voller Würde begleiten. Erst später verstand ich, dass diese Vertrautheit in unserer Gesellschaft eine Ausnahme ist. Früher war der Tod Teil des Lebens und von festen Ritualen getragen, heute ist er ein Tabuthema. Dass ein so universelles Thema so isoliert wird, befremdet mich. Durch meine Trauerfloristik möchte ich eine Brücke schlagen: Ich bringe meine Nähe zu diesem Thema mit meinem künstlerischen Stil zusammen, um dem Abschied Würde und Raum zu geben. DiQ: Wenn du ein Trauergesteck gestaltest, arbeitest du dann anders als sonst? PJ: Ohne solides Handwerk und perfekte Technik geht in unserem Beruf nichts. Das ist das Fundament, egal ob bei einer Hochzeit oder einer Beisetzung: Man muss den Menschen dahinter erfassen. Was ich an der Trauerfloristik besonders schätze, ist die Tiefe. Hier geht es nicht darum, instagrammable zu sein. Alles hat ein anderes, fast heiliges Gewicht. Es ist eine intime Feier für einen individuellen Menschen und für Angehörige, die Raum zum Abschiednehmen brauchen. War der Verstorbene Waldhof-Fan, leidenschaftlicher Raver oder ein Naturmensch? Diese echten, ungeschminkten Lebensgeschichten in Blumen zu übersetzen, das ist es, was mich fasziniert. DiQ: Was hat dir diese Arbeit über dich selbst beigebracht, was du vorher nicht wusstest? PJ: Ich verstehe nun meine Wurzeln viel besser und ich bin spiritueller als gedacht. Das Leben ist leichter, wenn man damit einverstanden ist, dass es bald endet. Pauline Javor, Trauerfloristik und Floral Design, instagram.com/paulinejavor 20

21 Abheben statt abhängen Wer in der Region ein Ausflugsziel sucht, bei dem sich die ganze Familie auspowern kann, der wird in Ladenburg fündig. Dort betreibt Jump4All eine moderne Trampolinhalle im Rhein-Neckar-Raum. Auf großer Fläche warten Airbag, Ninja-Parcours, Wall Jump und Wall Run, Boulderwand sowie Klassiker wie Dodgeball und Basketball-Jump darauf, ausprobiert zu werden. Jump4All ist nicht nur ein Ziel für Kinder. Schulklassen, Kindergeburtstage, Firmenfeiern oder Junggesellenabschiede finden hier ebenso Platz wie Familien und Freundeskreise. Im Battle-Jump treten Gäste mit weichen Schaumstoffschlägern gegeneinander an, an der Interactive Wall geht es um den eigenen Highscore. Entstanden ist Jump4All aus der früheren XtremeJump-Halle in Ulm. Heute gehören Standorte in Ulm, Aalen, Langenzenn, Ladenburg und seit Juli 2026 auch Göppingen dazu. Sicherheitsstandards werden laufend mit technischen Prüforganisationen kontrolliert. Und für die nötigen Pausen dazwischen gibt es im hauseigenen Biergarten Snacks und Erfrischungen. Jump4All Ladenburg, Industriestr. 5, Ladenburg, www.jump4all.de Heidelberg setzt auf Longevity Für viele Menschen wird Gesundheit erst zum Thema, wenn Beschwerden auftreten. Der Longevity Health Club Heidelberg hingegen setzt auf Prävention, Regeneration, Bewegung und moderne Gesundheitskonzepte. In der Longevity Health Lounge stehen Vitalität und Performance im Mittelpunkt. Beratung und Diagnostik werden dort mit Anwendungen wie Ganzkörper-Kryokammer, Recovery Boots, Rotlichttherapie und hyperbarer Sauerstofftherapie kombiniert. Ergänzend sind ärztlich begleitete IV-Anwendungen möglich. In der Galileistraße 7 erweitert der Longevity Health Store das Angebot mit Produkten und Tools aus den Bereichen Gesundheit, Schlaf und Regeneration. Aber auch Bewegung gehört zum Konzept. Sportevents und individuelles Lauf-Coaching richten sich an Menschen, die ihre Fitness verbessern möchten – egal auf welchem Niveau. Dabei dreht sich alles um die Frage, wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität langfristig erhalten bleiben können. Longevity Health Lounge, Galileistr. 1-3, Longevity Health Store, Galileistr. 7, Heidelberg, www.longevity-health-club.de Alles, was Du brauchst! vom 24.10. bis 01.11. in der Messe Karlsruhe

22 Monster, Mythen, Mitternacht Am 31. Oktober wird es in der Antikensammlung der Reiss-EngelhornMuseen schaurig. Zwischen Göttern und Helden tauchen dann auch jene Gestalten auf, die schon in der griechischen Mythologie für Gänsehaut sorgten: der Minotauros in seinem Labyrinth, die rätselhafte Sphinx und weitere Monster und Ungeheuer. Am Nachmittag richtet sich das Halloween-Special ab 16 Uhr an Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Abends übernehmen die Erwachsenen: Von 20 bis 24 Uhr wird „Glanz der Antike“ zur Kulisse für ein Halloween-Event mit Kurzführungen zu den düsteren HALLOWEEN Kapiteln der griechischen Mythologie, antikem Glücksspiel im Casino, Fotospot und Halloween-Bar. Wer möchte, der darf natürlich auch kostümiert kommen und eine eigene Taschenlampe mitbringen. Der Eintritt für das Abendprogramm kostet 18 Euro inklusive eines Getränks, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zutritt am Abend ist ab 18 Jahren und ein kleines Gewinnspiel vor Ort mit Orakelspruch gibt es auch. Sa, 31.10., 16 Uhr und 20 Uhr, Museum Zeughaus, C 5, Mannheim, www.rem-mannheim.de Spuk im Luisenpark Auch in diesem Jahr gehört der Luisenpark an Halloween wieder den Monstern, Mumien und Magiern. Beim großen Halloween-Familienfest ziehen ab Einbruch der Dunkelheit schaurige Gestalten durch den Park und machen Wege, Wiesen und Baumkronen zur Kulisse für einen Abend zwischen Grusel und Familienprogramm. Neben den Walking Acts gehören auch Musik, Süßes und Saures sowie eine spektakuläre Lasershow zum Programm. Lichtstrahlen und Effekte treffen dabei auf die nächtliche Parklandschaft, während an anderer Stelle Feuer für zusätzliche HalloweenStimmung sorgt. Auch märchenhafte Figuren und eine Bauchredner-Show sind angekündigt. Das Fest richtet sich ausdrücklich an Kinder und Familien und setzt damit eher auf fantasievollen Schauer als auf echten Horror. Einlass ist bereits ab 16 Uhr, das Programm beginnt um 17 Uhr und endet um 21 Uhr. Kassenschluss ist um 20 Uhr. Tagsüber bleibt der Luisenpark wegen der Vorbereitungen geschlossen. Sa, 31.10., 17-21 Uhr, Luisenpark, Theodor-Heuss-Anlage 2, Mannheim, www.luisenpark.de

23 Alles für Körper, Balance & Wohlbefinden. FITNESS mehr als 20% mehr als Jetzt starten sparen* SCAN MICH *Die Aktion „Mehr als Fitness“ gilt ab 16 Jahren für Neuabschlüsse der Pfitzenmeier Premium Club- und Premium Resort-Mitgliedschaften in den Laufzeiten 24 Monate, 12 Monate und FLEX sowie für die Alterskategorien 16–25 Jahre und 26–30 Jahre. In den ersten 6 Monaten gilt der jeweilige Aktionspreis mit einer Ersparnis von mehr als 20% gegenüber dem anschließend geltenden regulären wöchentlichen Tarif. Ab dem 7. Monat bzw. bei FLEX nach Ablauf der ersten 6 Monate gilt der jeweils reguläre wöchentliche Tarif. Es gelten die jeweiligen Vertragsbedingungen. Kürbisfest in Ilvesheim Der letzte Tag im Oktober leuchtet in allen Tönen zwischen Gelb und Orange, wenn im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung Ilvesheim wieder einmal das Kürbisfest gefeiert wird. Über 50 Kürbisse wurden in den Tagen zuvor von Schülerinnen und Schülern ausgehöhlt und kreativ bearbeitet. Von innen beleuchtet, werden sie zum typischen „Kürbiskopf“ in freundlich, niedlich oder gruselig, zeigen Szenerien oder filigrane Muster. Wer der schönste im ganzen Park ist, darüber dürfen die Gäste abstimmen! Drumherum bietet der KV Insulana Kinderschminken, Basteln und Luftballonfiguren an, die Landfrauen Feudenheim haben leckere Kürbissuppe gekocht und halten Waffeln, Muffins oder Getränke bereit, und unter dem Mammutbaum werden gruselige Geschichten vorgelesen. (Foto © Helmut Jung) Sa, 31.10., 16-20 Uhr, Park der Heinrich-Vetter-Stiftung, Ilvesheim, Eintritt Freitag Herbstabenteuer im Andreasstift Geschichte entdecken, basteln und dabei selbst aktiv werden: Die „Museumskids“ im Museum Andreasstift gehen auch in den kalten Monaten weiter. Jeweils am letzten Samstag des Monats können Kinder von sieben bis zwölf Jahren Vergangenheit spielerisch erkunden. Im Oktober wird es passend zu Halloween düster. Unter dem Titel „Gruselige Geschichten“ führt der Workshop in die Welt der Nibelungen. Dabei stellen sich die Kinder dem Drachenfluch und gestalten ein leuchtendes Drachenaugen-Amulett. Im November folgt zum Martinsfest eine selbstgebastelte Gänse-Laterne, im Dezember geht es um Winterfeste auf der ganzen Welt und darum, wie Licht die dunkle Jahreszeit begleitet. Die Workshops dauern jeweils eineinhalb Stunden und kosten fünf Euro pro Kind, eine Anmeldung ist erforderlich. Ergänzend laden Mitmachstationen in der Dauerausstellung zum Spielen, Lesen, Rätseln und Basteln ein. Sa, 31.10., 11-12.30 Uhr, Museum Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms, www.worms.de

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