Delta im Quadrat Nr. 98

26 IMMOBILIEN & WOHNEN Gut eingestellt in die Heizsaison Die Abende werden kühler und in vielen Wohnungen läuft die Heizung wieder. Wer jetzt seine Heizung checkt, kann viel Energie sparen – und das Klima schützen. Denn Heizen und Warmwasser verursachen den Löwenanteil der Energiekosten im Haushalt. Stimmt beispielsweise der Druck nicht, muss Wasser nachgefüllt werden, damit das System effizient arbeitet. Auch der Brenner sollte, am besten durch einen professionellen Installateursbetrieb, regelmäßig geprüft werden. Wer heute noch fossil heizt, kann auch die aktuell günstigen Bedingungen fürs Umstellen auf Fernwärme nutzen. Sie besteht heute schon zur Hälfte aus erneuerbaren Energien und Abwärme und soll bis 2035 klimaneutral sein. Tipps zum Energiesparen und alle Infos zur Förderung finden sich online. (Foto © Fotolia / Patrick Daxenbichler) Stadtwerke HD, www.swhd.de/heizenergiesparen, www.swhd.de/fernwaerme-foerderung Abschreiben mit Plan Immobilien gelten als solide Geldanlage. Wie wirtschaftlich sich eine Investition am Ende rechnet, hängt neben Finanzierung und Marktlage aber maßgeblich von der steuerlichen Planung ab, weiß Oana Filipp, Steuerberaterin bei WSB. Zentraler Hebel ist die Abschreibung: Über die lineare AfA lassen sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten über die gesetzliche Nutzungsdauer verteilt steuerlich geltend machen. Allerdings zählt nur der Anteil, der auf das Gebäude entfällt, nicht der gesamte Kaufpreis. Die Höhe des jährlichen Satzes richtet sich nach dem Baujahr und der Nutzung als Gewerbe- oder Wohnimmobilie. Für förderfähige Neubauten kommen unter bestimmten Voraussetzungen Sonderabschreibungen hinzu, bei Bestandsimmobilien wirken sich Ausgaben für Erhaltung und Modernisierung steuerlich aus. Auch energetische Sanierungen, nachhaltiges Bauen und bei größeren Vorhaben die Eigentümerstruktur können die Steuerlast senken. Da jede Ausgangslage anders ist, lohnt sich eine individuelle Beratung, um Spielräume frühzeitig zu erkennen und rechtssicher zu nutzen. (Foto © Adobe Stock) WSB. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, www.wsbgmbh.de Sanieren mit Konzept Wer energetisch bauen oder sanieren will, steht vor vielen Fragen, allen voran der nach der Finanzierung. Die Sparkasse Rhein Neckar Nord rückt das Thema in diesem Jahr in den Fokus ihrer Baufinanzierung. „Gerade bei Sanierungen gilt: Was früh nicht bedacht wird, wird später oft teuer“, sagt Baufinanzierungsexpertin Yaren Demir. Standards wie KfW-40 bedeuten zunächst mehr Aufwand, senken aber dauerhaft die Energiekosten und öffnen den Weg zu zinsgünstigen Krediten mit Tilgungszuschüssen. Auch im Bestand werden Dämmung, moderne Heizsysteme und erneuerbare Energien gefördert, manche Fördertöpfe sind allerdings begrenzt. Alle Baufinanzierungsexperten der Sparkasse sind auch für die Beratung zum energetischen Modernisieren zertifiziert. Und für Unternehmen gilt: „Ein guter ESG-Score ist heute ein echter Wettbewerbsvorteil“, so Firmenkundenberater Stefan Dreißigacker. Förderkredite von KfW oder L-Bank ermöglichen Zuschüsse von bis zu 50 Prozent der Investitionssumme, etwa für Wärmepumpen. Beide raten, früh zu planen und sich professionell begleiten zu lassen. (Foto © S-Com / Getty Images) Sparkasse Rhein Neckar Nord, www.sparkasse-rhein-neckar-nord.de

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