24 Wünschebaum mit neuer Adresse Ein Weihnachtswunsch, ein Geschenk und eine kleine Freude für Kinder und Jugendliche: Die Wünschebaum-Aktion des Mannheimer Kunstvereins findet auch in diesem Jahr statt, allerdings an einem neuen Standort. Weil der Kunstverein wegen Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen wird, hat der Wünschebaum im PORT25 im Jungbusch ein neues Zuhause gefunden. Dort hängen die Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen aus dem Kinder- und Jugendheim St. Josef in Mannheim. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kann einen Zettel vom Baum nehmen, das passende Geschenk besorgen und es verpackt zusammen mit dem Wunschzettel wieder abgeben. So sollen die Päckchen rechtzeitig zu Weihnachten bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. Die seit Jahren bestehende Aktion des Kunstvereins wird damit auch in diesem Jahr fortgesetzt. PORT25 – Raum für Gegenwartskunst, Hafenstr. 25-27, Mannheim, www.port25-mannheim.de 90 Grad gegen Novembergrau Herbstzeit ist Sauna-Zeit. Wer diesen einzigartigen Mix aus Entspannung und Wärme sucht, der findet beides in den Heidelberger Hallenbädern. Im Rohrbacher Hallenbad Hasenleiser stehen eine finnische Sauna mit 90 Grad und eine Biosauna mit milden 50 Grad und 35 Prozent Luftfeuchtigkeit zur Verfügung. Farblicht und automatische Aroma-Aufgüsse zu jeder vollen Stunde ergänzen das Angebot. Das Hallenbad Köpfel in Ziegelhausen bietet eine finnische Sauna mit Tageslicht, 90 Grad und zehn Prozent Luftfeuchtigkeit. Neben automatischen Aufgüssen sorgt das Sauna-Team mit weiteren Aufgüssen für Abwechslung. Ein Tauchbecken und ein Ruhebereich laden anschließend zur Erholung ein. Im Bistro gibt es kühle Getränke und knackige Salate. Regelmäßig finden im Köpfel zudem Sauna-Events mit Aufgüssen zu jeder Stunde statt. Der nächste Termin ist am 13. November unter dem Motto „Polarlicht“ geplant. Hallenbäder Hasenleiser und Köpfel, Heidelberg, www.swhd.de/sauna WINTERKULTUR Weihnachten trägt Bordeaux „Traditionell, aber niemals langweilig“ – so mag Floristin Pauline Javor die Adventszeit. Glitzerndes Pink und exotische Federn am Kranz sind dagegen so gar nicht ihr Fall. Sie liebt die Nostalgie, das Gefühl von Geborgenheit und die klassischen Farben: sattes Grün der Nordmanntanne und warmes Rot. Beide tragen eine alte Symbolik. Immergrüne Zweige stehen für das Leben, Rot sowohl für die bedingungslose Liebe als auch im christlichen Glauben für das Blut Jesu. Der Kreis des Kranzes gilt als Zeichen der Ewigkeit Gottes und des Kreislaufs des Lebens. Dabei muss Tradition für Javor keineswegs altbacken sein. Für ihren diesjährigen Adventskranz hat sie daher die vertrauten Elemente neu interpretiert. Statt eines strengen Kreises wählt sie eine elegant geschwungene Form, die den Gedanken der Unendlichkeit aufgreift. An die Stelle des klassischen Signalrots tritt tiefes Bordeaux, das mit dem satten Tannengrün harmoniert. So entsteht ein Kranz, der die vertraute Symbolik bewahrt und trotzdem zeitgemäß wirkt. Pauline Javor Floristik, instagram.com/paulinejavor
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