Das Neue Worms – Eine Stadt im Umbruch Die Architektur einer Stadt ist immer auch ein Spiegel ihrer Geschichte – für diejenigen, die sie lesen können. Architekturstudierende der TU Darmstadt haben sich anhand von Worms die Aufgabe gestellt, den Wandel des Stadtbilds im 19. und frühen 20. Jahrhundert nachzuverfolgen. Mit Unterstützung des Stadtarchivs Worms erforschten sie im Zuge des Seminars „Das Neue Worms – Eine Stadt im Umbruch“ die tiefgreifende Transformation der Stadt um die Jahrhundertwende. Ausgewählte Gebäude und Orte der Stadt dienten als Fallbeispiele, anhand derer die baulichen Archetypen nachzuvollziehen sind. Die Ergebnisse wurden auf großformatigen Postern zusammengefasst, und jene sind den Sommer über im Wormser Kulturzentrum für alle zu sehen – eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen der Kulturnacht am 13. Juni. Vernissage: Sa, 13.06., 19 Uhr, bis 20.08., Das Wormser – Kulturzentrum, Worms Ikonen der Mode Trüge der Teufel wirklich Prada, so hätte Regina Relang wahrscheinlich auch ihn in Bildern festgehalten! So aber sind die Motive der deutschen Modefotografin „ganz normale“ Models, und legendäre Designer wie Christian Dior, Pierre Cardin und Yves Saint Laurent vertrauten auf ihre kunstvollen Inszenierungen. Rund 80 Originalabzüge, Reproduktionen und beispielhafte Kleidung sind in der Ausstellung „Ikonen der Mode“ im Kurpfälzischen Museum Heidelberg zu bestaunen, und das Begleitprogramm weitet den Blick noch mehr aufs Drumherum. Ein Ausstellungsgespräch (So, 14.06., 15 Uhr) mit der Mannheimer Modedesignerin Regine Maier begibt sich entlang der „Stationen auf dem Weg durch die Modewelt“, die „Upcycling Fashion Show“ (Mi, 24.06., 18 Uhr) zeigt Outfits von „Positive Catwalk“, einem Heidelberger Jugendprojekt unter der Leitung von Melle Munz, und der Teufel kommt auch ins Spiel: Am Di, 30.06. wird im Kino Gloria/Gloriette „Der Teufel trägt Prada 2“ gezeigt, die nagelneue Fortsetzung der Modewelt-Komödie von 2006. bis 19.07., Kurpfälzisches Museum Heidelberg, www.museum-heidelberg.de Hans Reffert Man kennt Hans Reffert vielleicht als Musiker: Lange Jahre war er Gitarrist von „Guru Guru“, spielte aber auch in anderen Bands und Projekten. Als Multitalent beschränkte er sich aber nicht nur auf die Musik: In über fünfzig Jahren schuf er als autodidaktischer Künstler ein umfangreiches, vielgestaltiges Œuvre, das die Bereiche Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Aquarell und Skulptur umfasst. 2026 starb er im Alter von 69 Jahren – anlässlich seines zehnten Todestages richtet die Rudolf-Scharpf-Galerie dem Künstler nun eine Überblicksausstellung aus. Hier wird insbesondere das zeichnerische Werk in den Fokus gerückt. Inspiriert von Comics, Science-Fiction sowie den Werken Adolf Wölflis und den Illustrationen Alfred Kubins, schuf Reffert in seinen Zeichnungen und Collagen fantastische Welten, teilweise mit Bezug zu seinen musikalischen Projekten. Eröffnet wird die Ausstellung – natürlich! – mit Gitarrenmusik des Musikerkollegen Claus Boesser-Ferrari. Eröffnung: 19.06., 18 Uhr, bis 06.09., Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen It’s a match – Finde deinen Art Buddy Durch eine Ausstellung, ein Museum schlendern macht manchen zwar auch ganz alleine Spaß, doch in Gesellschaft sieht man mehr: Verschiedene Personen bringen verschiedene Blickwinkel auf die Kunst mit, jeder interpretiert anders und verknüpft das Gesehene mit dem eigenen Hintergrundwissen und den individuellen Assoziationsketten. Ein „Art Buddy“ ist also äußerst bereichernd! Alle, die sich Menschen an der Seite wünschen, um gemeinsam Ausstellungen zu besuchen und sich darüber auszutauschen, finden Gleichgesinnte bei „It’s a match“ im Karlsruher ZKM. Zehn Willige, zehn Werke – das ist wie Speed Dating vor dem Hintergrund der Kunst. Und wer weiß… vielleicht findet sich bei einem anschließenden Drink der neue Art Buddy?! Sa, 20.06., 15 Uhr, ZKM Karlsruhe, Anmeldung: speeddating@zkm.de AUSTELLUNG/KUNST 68
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