Delta im Quadrat Nr. 94

100 Jahre INTER – und kein bisschen fremd Wer in Mannheim aufgewachsen ist, kennt den Namen. Die INTER Versicherungsgruppe gehört seit einem Jahrhundert zum Stadtbild und feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Gegründet 1926 als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, hat sie sich zu einer unabhängigen Versicherungsgruppe entwickelt, deren Hauptsitz bis heute in Mannheim liegt. Das Besondere daran: Die INTER agiert ohne Aktionäre – was ihr eine andere Nähe zu Versicherten und Mitgliedern ermöglicht als börsennotierten Konkurrenten. Wer mitentscheidet, ist also nicht der Kapitalmarkt, sondern die Gemeinschaft der Versicherten selbst. Über die Jahrzehnte hat das Unternehmen Arbeitsplätze in der Stadt geschaffen, die lokale Wirtschaft gestärkt und sich sozial engagiert. Das Jubiläum ist daher nicht nur ein Anlass für interne Rückblicke, sondern auch ein Grund, den die Stadt mitfeiern darf – als Geburtsort eines Unternehmens, das ihr bis heute treu geblieben ist. www.inter.de Wo Helfen viele Gesichter hat Rund 1.100 Menschen engagieren sich beim Caritasverband Mannheim – in Pflegeheimen, Kleiderkammern, der Bahnhofsmission, beim Besuchsdienst für Schwerkranke oder in der Begleitung von Familien mit kleinen Kindern. Die Vielfalt ist groß, und wer noch nicht weiß, wo man am besten anpackt, findet über den Ehrenamtskoordinator des Verbands das passende Angebot. Jugendliche engagieren sich bei youngcaritas, in der Universitätsmedizin Mannheim begleiten Ehrenamtliche Patientinnen und Patienten oder betreuen Geschwisterkinder kranker Kinder. Neuere Projekte zeigen, wie das Ehrenamt auf gesellschaftliche Entwicklungen reagiert: Ein Lernpatenprojekt für Grundschulkinder mit besonderem Förderbedarf in der Neckarstadt, ein ambulanter Demenzdienst für Betroffene und ihre Angehörigen – und seit 2025 ein Mediencafé im Stadtteil Wohlgelegen, in dem Jugendliche Älteren den Umgang mit Smartphones und Tablets beibringen. Wer in der Hospizhilfe aktiv werden möchte, kann die nächste Schulung im Herbst 2026 nutzen. (Foto © Caritasverband MA) www.ehrenamt-mannheim.de Mehr als ein Beruf Erzieherinnen und Erzieher prägen Kinder in den Jahren, die für ihre Entwicklung am entscheidendsten sind. Wer diese Aufgabe übernimmt, leistet gesellschaftlich Erhebliches – und braucht dafür mehr als Fachwissen. Die Freie Fachschule für Sozialpädagogik in Mannheim setzt deshalb auf eine Ausbildung, die Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht: pädagogisches Handwerk, kreative und handwerkliche Praxis sowie die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Waldorf- und Naturpädagogik sind fest verankert, der schuleigene Naturgarten, Waldwochen und Bauernhoftage gehören zum Alltag. Absolventinnen und Absolventen verlassen die Schule als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit dem Titel „Bachelor professional im Sozialwesen“ – und damit hochschulzugangsberechtigt. Wer die Ausbildung mit Hauptschulabschluss beginnt, kann sich schrittweise bis zum Studium vorarbeiten. Wer sich ein Bild machen möchte, ist herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Sa, 20.06., 11-16 Uhr, Freie Fachschule für Sozialpädagogik, Friedrich-Ebert-Str. 115-117, Mannheim, www.erzieherfachschule-ma.de SOZIALES ENGAGEMENT 26

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