Delta im Quadrat Nr. 92

61 Dracula – ein Ballett Vampire sind kaum totzukriegen, und der berühmte Graf Dracula aus Transsilvanien ist das beste Beispiel dafür: Seit 1897 jagt er seine GruselSchauder durch Literatur, Film und Schauspielbühne. Und nun auch durchs Ballett, wenn auch auf zeitgenössische Art. Kenneth Tindall, der herausragende britische Choreograf, gibt mit seinem „Dracula“ sein Deutschland-Debüt, und das Staatsballett Karlsruhe baut damit – samt Originalkomposition von Alexandra Harwood, live gespielt von der Badischen Staatskapelle – seinen programmatischen Schwerpunkt auf einem erzählerischen Ballett-Theater weiter aus. Der alte Graf wird hier allerdings zu einem Modedesign-Gott des 21. Jahrhunderts, der vom Talent junger Menschen und der Schönheit anderer lebt, um seinen Hunger nach Unsterblichkeit zu stillen... das ergibt einen modernen Vampirmythos, der im Tanz mitnimmt zu unseren ureigensten Sehnsüchten nach Leben, Blut und Tod. Einführungssoiree: Sa, 11.04., 19 Uhr, Premiere: Sa, 18.04., 19 Uhr, auch Do, 23.04., 19.30 Uhr, Fr, 24.04., 19 Uhr, Großes Haus, Bad. Staatstheater, Karlsruhe Danzi – Sohn Schwetzingens Jeder kennt Mozart, doch wer war Franz Danzi? In Schwetzingen und der Region sind es vielleicht ein paar Menschen mehr, die wissen, dass Danzi ein Komponist war, denn hier wurde er 1763 geboren und getauft. Ein „Migrantenkind“ war er, denn sein Vater kam aus Oberitalien an den kurfürstlichen Hof und wirkte dort als Cellist. Die Musik wurde ihm also sprichwörtlich in die Wiege gelegt, und auch der Sohn machte sich am Cello einen Namen. Später arbeitete er am Mannheimer Nationaltheater sowie als Kapellmeister in Karlsruhe. Und somit schrieb er, sicherlich inspiriert von seinem großen Vorbild Mozart, auch eigene Musik: Sein Werk umfasst Opern, geistliche Musik und Kammermusik. Zum 200. Todestag wird für Schwetzingens berühmten Sohn ein Konzert in der Taufkirche St. Pankratius gespielt. Auf dem Programm: das Bläserquintett in Es-Dur KV 452 von Mozart, die Klaviersonate F-Dur op. 3 von Franz und seiner Ehefrau Margarethe sowie Danzis Quintett d-Moll op. 41, gespielt von der Quintett-Formation des Neuen Mannheimer Orchesters. Mo, 13.04., 19.30 Uhr, St. Pankratius, Schwetzingen THEATER DER STADT BASSERMANNHAUS SCHWETZINGEN www.theater-am-puls.de GANZKÖRPEREINSATZ KLEINER MANN - WAS NUN? EXTRAWURST THIS BITTER EARTH (DSE) THIS BITTER EARTH DIE WUNDERÜBUNG MISERY KUNST PANIKHERZ 17.APR | 16.MAI 15.MAI JUBILÄUM 10 JAHRE 26.APR 24.APR 24.APR 2.MAI 3.MAI PREMIERE 11. APR | 25.APR | 10.MAI | 22.MAI 8.MAI GIFT. EINE EHEGESCHICHTE 18. APR DIE RÄUBER 19.APR | 9.AMAI WAS MACHT DIE KATZE DA IM RADIO? 16. MAI

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