Delta im Quadrat Nr. 91

AUSTELLUNG/KUNST MANNHEIMER KUNSTVEREIN e.V. Augustaanlage 58 68165 Mannheim www.mannheimer-kunstverein.de Mannheimer Kunstverein 12 – 17 Uhr 14 – 19 Uhr Dienstag – Sonntag Mittwoch ÖFFNUNGSZEITEN . . . . VERSUCH CHRISTIAN BRANDL | | „Jonspiration“ Wer die Ausstellung von Jon Seidman besucht, erlebt die urbane, kreative Atmosphäre von Brooklyn mitten im Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Pfaffengrund. Dort nämlich zeigt Heidelberg iT in der Reihe „Kunst im Serverhotel“ eine große Einzelausstellung des hochkreativen Künstlers. Jon Seidman, geboren 1968, hat nie aufgehört, seine Kreativität voranzutreiben, und lebte in New York, New Jersey, Florida und Georgia. Jeder Ort hat Spuren hinterlassen. Seidmans charakteristischer Stil ist unverkennbar: einzigartige, blaupausenartige Kompositionen aus der Vogelperspektive. Diese gewichteten Linien verwandeln sich in Formen, die Stadtplänen, Satellitenbildern oder Traumlandschaften ähneln. Jeder Strich ist bewusst gesetzt, jede Form ein Hauch von Bewegung. Neben der Arbeit mit anderen künstlerischen Kompositionsstilen ist seine Technik ganz und gar seine eigene – sie verbindet handschriftliche Präzision mit expressiver Freiheit. Seidman lebt und wirkt heute in der Nähe von Heidelberg. Von dort aus bringt er die Energie der USA nach Europa. bis 31.07., werktags 8-17 Uhr nach Anmeldung an info@heidelberg-it.de, Heidelberg iT, Kurpfalzring 110, Heidelberg „Aufgetaucht!“ Bald taucht Philipp Klein wieder ab: Eine Werkauswahl des Impressionisten ist nur noch bis Anfang April in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen. Klein war ein „Poet der Farbe“. Seine eindrücklichen Momentaufnahmen bestechen durch das flirrende Spiel des Lichts, egal ob bei einem Sonnenaufgang am Chiemsee, einer Kaffeetafel auf einer sommerlichen Gartenterrasse oder einem Strandurlaub an der italienischen Riviera. In der Schau „Aufgetaucht! Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“ treffen seine Werke auf Bilder von Zeitgenossen und Weggefährten wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Paula ModersohnBecker. Und zum Finale gibt’s noch einmal zwei Begleitveranstaltungen: erstens einen Vortrag mit Dr. Nico Kirchberger vom Münchner Stadtmuseum (Do, 19.03., 18 Uhr), der zeigt, wie sich München im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer führenden Kunstmetropole entwickelte und auch Philipp Klein anzog; zweitens eine Talk-Runde mit Kurator Andreas Krock unter dem Titel „Vom Sammeln und Besitzen“ (Do, 26.03., 18 Uhr). bis 06.04., rem-Stiftungsmuseen C4,12, Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

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