grandson im Schlachthof Wiesbaden Jordan Edward Benjamin aus Los Angeles, besser bekannt unter dem Moniker grandson, trat bereits mit seinem Durchbruchs-Hit „Blood / Water“ aus dem Jahr 2017 sozialkritisch in Erscheinung – und gleichzeitig eine Menge Türen ein. Eine von Gier und Korruption gleichermaßen angewiderte Crowd versammelte sich schnell um ihn, Tourneen mit Nothing But Thieves und Smashing Pumpkins und eine Menge Singles, EPs und zwei Alben folgten. Nun folgt der nächste Streich: Anlässlich der Veröffentlichung seines – nach „Death Of An Optimist“ und „I Love You, I’m Trying“ – dritten Albums „INERTIA“ begibt er sich erneut auf Europatournee. „INERTIA“ ist ein Schrei nach dem, was er als „wachsendes Bedürfnis nach Klassensolidarität“ bezeichnet. Seine Agenda unterlegt er mit kolossalen Metal-Riffs, wütenden, blutdrucksteigernden Raps und mitreißenden Hooks und stürzt sich damit in einen Kampf gegen die Verehrung von Tech-Milliardären und anderen Messias-Figuren, gegen Frauen- und Queer-Feindlichkeit und den Aufstieg der Neuen Rechten; die schleichende und gar nicht mal so schleichende Faschisierung nicht nur in den USA. Als Support wird ihn die Punkband pinkshift aus Baltimore begleiten, die Ende August ihr zweites Album „Earthkeeper“ veröffentlicht hat. Sa, 21.02., 19 Uhr, Schlachthof Wiesbaden, Halle, Murnaustr. 1, Wiesbaden, www.schlachthof-wiesbaden.de Laurie Wright auf Europatour in Heidelberg Dass der Sänger und Gitarrist Laurie Wright das Zeug dazu hat, den britischen Rock ’n’ Roll der 2020er-Jahre auf moderne Art und Weise zu prägen, steht für viele längst außer Frage. Nicht zuletzt für Rockstars wie Liam Gallagher oder Rod Stewart, die den Musiker bereits für seinen „frischen Wind“ lobten. Doch auch The Libertines, für die Laurie Wright mit seiner Band als Support spielen durfte, sind voller Zuversicht: Gitarrist Carl Barat bezeichnete Laurie Wright sogar als „next big thing“, während sein Bandkollege Peter Doherty ihn als „naturgeborenen Performer“ beschrieb sowie im selben Atemzug mit der britischen Bluesrock-Legende Steve Marriott verglich. 2024 konnten Laurie Wright und seine Band ihren Hype nach einer ausverkauften Tour durch Großbritannien im Vorprogramm von The Rifles und The Libertines ausbauen. Mit einer immer besser werdenden Liveshow faszinierte Laurie Wright sein Publikum in Clubs gleichermaßen wie auf den Straßen von London mit spontanen Liveperformances in alter Straßenmusik-Manier. Auf seiner aktuellen Single „Talk Of The Town“ experimentierte er im April 2025 mit Einflüssen aus Britpop und Post-Punk. So, 22.02., 19 Uhr, Karlstorbahnhof, Heidelberg, www.karlstorbahnhof.de Ab 02.26 Bora Laurie Wright Astor Piazzolla Quintett Quatsch Comedy Club rosmarin Wladimir Kaminer Leonie Schöler 11Freunde Die Sterne The Bad Plus, Craig Taborn and Chris Potter Nazareth Martin Sonneborn Sophia Kennedy Miss Allie Hundreds Antony Szmierek u.v.m. Caram- bolage Enjoy Jazz Queer Festival
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