KARLSRUHE 48. Internationale Händel-Festspiele Im Zentrum der diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele in Karlsruhe steht Händels 1724 uraufgeführte Oper Tamerlano, erarbeitet von René Jacobs zusammen mit dem Freiburger Barockorchester und einem international renommierten Cast; in Szene gesetzt wird sie von Kobie van Rensburg, der vielerorts mit seinem ungewöhnlichen, theatralen Einsatz von Videokunst begeistert. Die Zauberoper Rinaldo kehrt als barockes Bühnenspektakel nach Karlsruhe zurück. Die deutschen Händel-Solisten umrahmen die Reihe der Festspielkonzerte mit einem Gala-Konzert unter Attilio Cremonesi und Bravour-Arien des Starsopranisten Maayan Licht sowie einem Festkonzert, die konzertant die arkadische Klangwelt in Händels Oper Atalanta beleben. Ernste Töne schlägt das Orgelkonzert Libera Me mit der aus dem ukrainischen Lwiw stammenden Organistin Nadiya Velychko an, das Händel-Musik mit Werken ukrainischer Komponisten vereint. Die zweite Ausgabe des Farinelli-Wettbewerbs für Countertenöre steht bevor, und das mitreißende Crossover-Programm des Janoska Ensemble aus Bratislava verspricht Revolution! 20.02.-08.03., Badisches Staatstheater Karlsruhe, Hermann-Levi-Platz 1, Karlsruhe, www.staatstheater-karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/ Die Evolution des Menschen – neue Dauerausstellung Im Naturkundemuseum Karlsruhe wird die Natur(-wissenschaft) zum Erlebnis für die ganze Familie! Spannende Ausstellungen, Aquarien und Terrarien sowie ein vielseitiges Veranstaltungsangebot machen das Naturkundemuseum zu einem Ort, an dem man die Vielfalt und Schönheit der Natur entdecken kann. Dazu trägt auch die zweifache Bedeutung des Hauses als wissenschaftliches Forschungsinstitut sowie als besucherorientiertes Museum bei. Eine neue Dauerausstellung, die ab dem 26. Februar beginnt, befasst sich mit der Evolution des Menschen von den Anfängen bis heute. Vor knapp 1,8 Millionen Jahren verließ die Gattung Homo ihren Ursprungsort Afrika. Nach und nach verbreitete sie sich über die gesamte Erde. Als einzige Menschenart blieb schließlich der Homo sapiens, der moderne Mensch, übrig. Die Schwerpunktthemen der neuen Ausstellung erläutern die wichtigsten Veränderungen auf dem Weg zum modernen Menschen: der aufrechte Gang, die Ernährungsweise sowie die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten. Spannende Blickfänge sind lebensechte Büsten einiger Urmenschen wie dem Neandertaler oder dem „Homo heidelbergensis“. Naturkundemuseum Karlsruhe, Erbprinzenstraße 13, Karlsruhe, Öffnungszeiten Di-Fr 9.30-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, www.naturkundemuseum-karlsruhe.de Neuer Name: Kunstmuseum Karlsruhe startet Zum Jahresbeginn 2026 präsentiert sich die Städtische Galerie Karlsruhe unter neuem Namen: Kunstmuseum Karlsruhe. Der neue Name macht sichtbar, wofür das Haus seit Jahren steht – für eine lebendige Verbindung von Sammlung, zeitgenössischer Kunst und gesellschaftlichen Themen. Der Auftakt in das Kulturjahr ist der erste öffentliche Auftritt als Kunstmuseum Karlsruhe auf der art karlsruhe. Auch das Ausstellungsprogramm 2026 zeigt die große Bandbreite des Hauses – von Gegenwartskunst bis zu alten Meistern der Grafik. Den Jahresauftakt bildet die Ausstellung „Özlem Günyol & Mustafa Kunt: RATATATAA“, in der das international arbeitende deutsch-türkische Künstlerduo Klang, Sprache und gesellschaftliche Codes untersucht. Im Frühjahr folgt mit „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ eine eindrucksvolle Schau mit Werken aus fünf Jahrhunderten, ergänzt durch die neu eingerichtete Sammlungspräsentation „Update! Die Sammlung neu sichten“. Zum Jahresende bringt eine große Ausstellung des britischen Fotografen Martin Parr einen der scharfsinnigsten Beobachter unserer Gegenwart nach Karlsruhe. Kunstmuseum Karlsruhe, Lorenzstraße 27, Karlsruhe, www.kunstmuseum-karlsruhe.de 32
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