Delta im Quadrat Nr. 90

28 Augusta33 wird zum Urban Village Das 1905 erbaute Gebäude an der Augustaanlage 33 in Mannheim blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Inzwischen wurde das einstige Denkmal zu einem modernen „Urban Village“ umgestaltet. Die Landmarken AG erwarb das bekannte Büroensemble 2024 und hat es seither mit einem neuen Energie- und Community-Konzept zu neuem Leben erweckt. Darüber haben wir mit Projektleiterin Christine Rumpf gesprochen. Delta im Quadrat: Wie würden Sie das Entwicklungs- und Nutzungskonzept hinter AUGUSTA 33 mit eigenen Worten vorstellen? Christine Rumpf: AUGUSTA 33 ist mehr als ein klassisches Bürohaus: Es wurde als Urban Village entwickelt – also eine Art „urbanes Dorf“ für Unternehmen, Praxen und Selbstständige, in dem nicht nur Arbeitsräume entstehen, sondern eine lebendige Gemeinschaft. Dieses Urban Village kombiniert den Reiz einer historischen Immobilie – gemeint ist der prächtige Altbau – mit modernen Arbeits- und Gemeinschaftskonzepten in den Erweiterungsbauten und vielfältigen Services vor Ort. Dazu gehören flexible Arbeitsplätze, Konferenz- und Meetingräume sowie zahlreiche Alltagsservices. Ein tolles Angebot ist das Eltern-Kind-Büro. Fällt die Kita kurzfristig aus, können Eltern hier unkompliziert mit ihren Kindern arbeiten – ausgestattet mit Spielsachen und einem vollwertigen Arbeitsplatz. DiQ: Und für wen ist der Ort Ihrer Meinung nach besonders geeignet? C. R.: Das Schöne ist, dass sich hier ganz unterschiedliche Unternehmen und Berufstätige begegnen und wohlfühlen können: Start-ups zum Beispiel, die über klassische Büros hinaus Treffpunkte mit Gemeinschaftscharakter suchen. Selbstständige, Freiberufler und Kreative, die Flexibilität und Zugang AUSBILDUNG & KARRIERE zu Netzwerken brauchen. Und etablierte Firmen, die repräsentative Flächen schätzen, aber auch Teil einer innovativen Community sein möchten. Die Lage nahe den Hochschulen und dem Stadtzentrum macht es zudem attraktiv für junge Absolventen, die sich im Übergang in die Arbeitswelt befinden. An diesem Ort für gemeinschaftliches Arbeiten, Vernetzung und kreative Entfaltung begegnen sich Menschen aus verschiedensten Bereichen. DiQ: Im Kontext unseres Schwerpunktthemas „Ausbildung & Karriereplanung“: Welche Rolle kann AUGUSTA 33 für junge Start-ups, Auszubildende oder Berufseinsteiger spielen? C. R.: Unser Community-Konzept fördert kreatives Arbeiten, direkten Austausch und kurze Wege zu Partnern. Das ist ideal für Gründerinnen und Gründer. Auszubildende und Berufseinsteiger finden Zugang zu etablierten Unternehmen und Mentoren, diese wiederum zu frischen Ideen und Innovationen. Hier sind viele Formate denkbar, etwa Workshops, Praxisprojekte oder Mentoring-Runden, die Unternehmen, Hochschulen und Start-ups gemeinsam organisieren. Im Rahmen von Kooperationen mit der Uni oder der Start-up-Szene könnte die AUGUSTA 33 auch als Lern- und Austauschplattform dienen. DiQ: Wie integrieren Sie Gemeinschaft, Kreativität und Vernetzung im Alltag? Gibt es regelmäßige Veranstaltungen, Netzwerk-Events oder kreative Impulse, die das Gebäude lebendig machen? C. R.: Der Anspruch, eine lebendige Gemeinschaft zu schaffen, zeigt sich im Alltag durch regelmäßige Community-Events: von Tischkicker-Abenden bis hin zu Aktionen in der Gemeinschaftsküche. Unsere innovativ eingerichteten, großzügigen Community-Bereiche machen einfach Lust darauf, ins Büro zu kommen und bieten viel Raum für Austausch und Vernetzung. Seit dem

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