Delta im Quadrat Nr. 90

AUSBILDUNG & KARRIERE INTER Versicherungsgruppe: Wo „kein Tag wie der andere ist“ Die INTER Versicherungsgruppe ist ein mittelständisches Unternehmen, das eine umfassende Produktpalette für Privat- und Gewerbekunden anbietet. Allein in der Direktion in Mannheim sind circa 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, denen das Unternehmen einiges mehr als nur ein gutes Gehalt bietet: flexible Arbeitszeitmodelle, Gesundheits- und Vorsorgeangebote, Dienstradleasingangebote, ein eigenes Betriebsrestaurant sowie weitere Benefits. Wir haben Jens Neumann, Bereichsleiter Personal, dazu befragt. DiQ: Ein wichtiger Bestandteil von Employer Branding ist, Werte authentisch zu leben. Welche Werte sind Ihnen bei INTER besonders wichtig? Jens Neumann: Die Werte, welche wir transportieren wollen, sind „menschlich, engagiert, begeisternd“. Aber nur, was wir gemeinsam im „Innenkosmos“ vorleben, kann auch authentisch nach außen transportiert werden. Der Mensch steht bei uns an erster Stelle. Als Individuum mit seinen ganzen Stärken und Schwächen. Daher begegnen wir allen Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden mit hoher Wertschätzung. Als Unternehmen, das seine soziale Verantwortung ernst nimmt, sprechen wir empathisch, klar und auf Augenhöhe mit allen Menschen. DiQ: Sie werben mit flexiblen Arbeitszeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten – wie ist die Resonanz auf diese Angebote? J. N.: Beide Angebote werden auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt und von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch rege genutzt. Mit einem breiten Arbeitszeitkorridor, einer 38-Stunden-Woche, bis zu vier Mobilarbeitstagen pro Woche und einem Gleitzeitkonto versuchen wir dem Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einer möglichst guten Vereinbarkeit 24 von Beruf und Privatleben Rechnung zu tragen. Weiterentwicklung ist uns ein Herzensanliegen. Wir verfügen über ein vielfältiges internes Weiterbildungsangebot. In unserem hausinternen Talente-Programm erhalten unsere Potenzialträgerinnen und Potenzialträger die Chance, sich weiterzuentwickeln und auszuprobieren. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei externen Weiterbildungen wie zum Beispiel zum Fachwirt, Betriebswirt oder bei einem nebenberuflichen Studium. Auch die Gesundheit kommt bei uns nicht zu kurz: Was wir nach außen verkaufen, vertreten wir auch nach innen. Über das Gesundheitsmanagement erhalten unsere Mitarbeitenden zugeschnittene Angebote – diese reichen von Bewegungstrainings über Entspannungstechniken bis hin zu Beratungsleistungen bei individuellen Anliegen. DiQ: In vielen Unternehmen ist die „Candidate Experience“ ein entscheidender Faktor. Wie gestaltet INTER Bewerbungsprozesse und Onboarding so, dass neue Talente sich direkt willkommen fühlen? J. N.: Den Bewerbungsprozess versuchen wir so schlank wie möglich zu halten. Auf die Bewerbung – hier benötigen wir meist im ersten Schritt nur einen Lebenslauf – folgt bei grundsätzlicher fachlicher Eignung innerhalb weniger Tage die Einladung zu einem ersten Kennenlerngespräch, welches wir meistens online abhalten. Sollte dieses erste Fachgespräch erfolgreich verlaufen sein, folgt ein zweites persönliches Gespräch vor Ort, um den Interessenten einen authentischen Eindruck vom Team und der INTER als Unternehmen zu vermitteln. Auch das finale Feedback versuchen wir zeitnah und persönlich zu übermitteln.Unser Onboarding beginnt bereits vor dem ersten Arbeitstag. Uns ist es wichtig, schon vor dem ersten Tag den Kontakt zu halten und erste relevante Infos auszutauschen, um den Einstieg bei uns für die neuen Kolleginnen und Kollegen so fließend wie möglich zu gestalten. Der erste Schritt ins Unternehmen besteht dann aus dem sogenannten Begrüßungstag. Nicht nur bringen wir dort alle Neueinstellungen aus einem Quartal zusammen, sodass sich bereits hier erste Netzwerke bilden können. Auch unser Vorstand nimmt sich jedes Mal Zeit, um sich persönlich vorzustellen, Fragen zu beantworten und auch die ein oder andere Anekdote aus der Geschichte der INTER zu berichten. DiQ: Employer Branding ist ein langfristiger Prozess. Wo sehen Sie derzeit die größten Chancen und wie wollen Sie Ihr Arbeitgeberimage weiter stärken? J. N.: Leider sprechen wir noch zu wenig über uns als Arbeitgeber. Auch wenn wir bereits als Sponsor der Adler Mannheim, Unterstützer der Universität Mannheim und bei vielen großen und kleinen Gelegenheiten nach außen werben, sind wir aktuell doch eher ein „Hidden Champion“ am Arbeitsmarkt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unsere besten Employer-BrandingBotschafter. In der Zukunft werden wir als Mannheimer Traditionsunternehmen weiterhin Wert darauf legen, lokal eine starke Arbeitgebermarke zu sein. Die Digitalisierung wird uns weiter begleiten, denn wir schließen zeitnah unser Großprojekt zum Umstieg auf modernste Technologien in der Kundenbetreuung ab. Außerdem soll bei INTER Diversität nicht nur ein Label sein, sondern auch Botschaften vermitteln – auch hier sind wir dran. www.inter.de

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