Delta im Quadrat Nr. 38
Die Marktfee.App Wer im Rhein-Neckar-Kreis nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sucht, der kann sich über große Auswahl freuen: Frisches Obst und Gemüse, leckere Backwaren, regionales Fleisch –was hier produziert wird, darf auch hier genossen werden! Eine Hilfe hierbei ist die „Marktfee.App“, ein Online-Marktplatz für Lebensmittel regionaler Anbieter. In der App können Lebensmittel vorbestellt werden, die dann entweder an eine Abholstation, also zum Beispiel zu einem nahegelegenen Bäcker, Metzger oder einer ö entliche Einrichtung, oder auch direkt nach Hause geliefert werden. Kün ig kann man sich auch mit Nachbarn und Bekannten vernetzen und damit noch mehr individuelle Wege sparen – das ist nicht nur eine Chance für Menschen, die auf nachhaltige Lebensmittel Wert legen, sondern hält auch den ökologischen Fußabdruck klein! Der Startschuss für die App el Ende September in und um Sinsheim mit einem Lieferradius von ungefähr 15 Kilometern; weitere teilnehmende Kommunen sind Wiesloch, Helmstadt-Bargen, Zuzenhausen, Eschelbronn, Rauenberg, Dielheim, Aglasterhausen und Neckarbischofsheim. Erfolg und weiteres Wachstum sollen dann natürlich Hand in Hand gehen und schon bald wird man ho entlich auch in anderen Regionen über Marktfee.app bestellen können! www.marktfee.app, Download bei Google Play und im App Store Höreck in Ketsch: Die Digitalisierung in der Hörakustik. Die digitale Revolution erfasst nun auch die Hörakustik: Die Hörakustiker-Meister vom Höreck haben den Schritt gewagt und ihre Geschä e in Mannheim und Ketsch komplett auf digitale Produktion umgestellt. Ein digitaler Scanner und eine 3D-So ware ermöglicht ein bis auf ein Hundertstel Millimeter genaues Arbeiten, das so präzise in klassischer Handarbeit nicht möglich war. Ein 3D-Drucker baut dann die am Computer designten Ohrpassstücke im DLP-UV-LED-Verfahren Schicht für Schicht auf. Und so arbeiten die „digitalen“ Meister vom Höreck: Zu Beginn erstellen sie aus weichem medizinischem Silikon eine Abformung des Ohres. Dann wird diese Abformung von einem Scanner aufgenommen und elektronisch an das betriebseigene Labor übermittelt. Dort wird sie am PC bearbeitet und mit einem 3D-Drucker aus üssigem Dental-Kunststo gefertigt. „Frühermusstenwir immer ein bis zweiWochen auf die Fertigung in einemexternenLabor warten“, berichtet Inhaber Markus Andrae. „Entscheidende Arbeitsschritte, die bisher extern erfolgten, verbleiben jetzt in Hand des Fachmannes. Ich als Akustiker mache es selbst. Schließlich kenne ich den Kunden und sein Ohr besser als ein Techniker in einem mehrere 100 Kilometer entfernten Labor!“ Ein weiterer Beweggrund: Kunden, die eine Hörgeräteversorgung bisher ablehnten oder ihre Hörgeräte nicht tragen, weil sie aus dem Ohr rutschen, jucken oder drücken, haben jetzt eine neue Möglichkeit, eine präzise passende Anbindung an ihr Ohr zu bekommen, und sie müssen sich nicht länger mit den von der Industrie vorgefertigten Standard-Ohrstöpseln zufriedengeben. Zudem ermöglicht die digitale Fertigung auch noch weitere individuelle Möglichkeiten, welche man im Höreck erfragen und erleben kann – zur unverbindlichen Beratung ist eine Terminreservierung gerne möglich! Höreck – Hörsysteme aus Meisterhand, Inhaber: Markus Andrae, Andreas-Hofer-Str. 25, MA-Feudenheim, Kalthorststraße 8, MA-Sandhofen und Enderlestr. 23, Ketsch, www.hoereck.net 24 Marktfee.app Einfach nachhaltig einkaufen DIGITALISIERUNG SPEZIAL
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